Mopping
Mopping (richtige Schreibweise: Mobbing) am Arbeitsplatz kann schwere psychische Folgen für die Betroffenen haben: von Konzentrationsstörungen über Nervosität bis hin zu Angstzuständen. Laut Schätzungen sind in Deutschland fast drei Prozent der Arbeitnehmer von Mopping betroffen. Auch die ökonomischen Folgen, die durch eine nachlassende Arbeitsmotivation eintreten, sind nicht zu unterschätzen.
Als Mopping gilt, wenn eine bestimmte Person kontinuierlich und systematisch von Kollegen oder Vorgesetzten schikaniert oder unterdrückt wird. Ein einmaliger Streitfall erfüllt diese Bedingungen nicht. Betroffene sind überdurchschnittlich oft Frauen, Täter sind überwiegend Männer.
Häufig wissen Mobbingopfer nur den Ausweg einer Kündigung. Damit es nicht so weit kommen muss, gibt es eine Vielzahl von Handlungsoptionen. Der Betroffene kann sich zum Beispiel an den Betriebsrat oder an die Unternehmensleitung wenden. Der Arbeitgeber ist gesetzlich zur Hilfe verpflichtet (Fürsorgepflicht). Wenn dieser Weg unmöglich ist, zum Beispiel weil der Arbeitgeber selbst mobbt, bietet sich der Besuch einer externen Beratungsstelle an.